Meine Tante und mein Onkel luden mich und meine Frau am letzten Wochenende nach Dresden ein. Einen speziellen Grund dafür gab es nicht. Die beiden hatten nur Lust, uns mal wiederzusehen. Das kam uns beiden aber auch recht gelegen, sodass wir das Wochenende um zwei Tage Urlaub verlängerten und dann nach Dresden düsten. Als wir die Wohnung betraten, waren wir erst einmal überrascht über die neue Einrichtung, die von www.emporium-mobili.de stammte, wie uns Harald und Antje später stolz erzählten. Wir waren wirklich schon lange nicht mehr hier. Demnach entschlossen wir uns dann auch dazu, uns erst einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie den Goldenen Reiter, das Residenzschloss, die Semperoper, den Zwinger und die Frauenkirche anzusehen.

Während wir durch die Stadt spazierten, erzählten wir meiner Tante und meinem Onkel von dem Grünkohlessen, das im letzten Monat stattgefunden hatte. Die beiden sahen uns verwundert an und schienen noch nie etwas davon gehört zu haben. Harald und Antje waren nach dem Erzählen jedoch so begeistert davon, dass wir sie im nächsten Jahr zu uns in den Norden von Hannover einladen und ein großes Grünkohlessen veranstalten. Kohlfahrten sind lustig, machen Spaß und gehen häufig bis in die frühen Morgenstunden, sodass man die Jalousien zu Hause gar nicht erst herunterziehen muss. Leider suchten wir in den Restaurants in Dresden vergeblich nach Grünkohlgerichten, hatten aber dennoch noch viel Spaß auf der kurzen Reise. Das lag sicher auch daran, dass uns meine Verwandten ein Quartier in einem edlen Hotel in Dresden Zentrum spendierten. Da kommen wir gerne mal wieder und bringen am besten eine große Portion Grünkohl mit, bis uns die beiden dann zur nächsten Kohlfahrt in Niedersachsen begleiten.

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